Zahlen und Fakten zu den USA

Die USA besteht aus 50 Bundesstaaten und dem District of Columbia, der geographisch gleichzeitig die Hauptstadt Washington ist. 48 Staaten befinden sich zusammenhängend auf dem nordamerikanischen Kontinent zwischen Kanada im Norden und Mexiko im Süden. Der Bundesstaat Alaska liegt nordwestlich Kanadas, Hawaii liegt im Pazifischen Ozean und mehr als 4000 Kilometer von der Westküste der USA entfernt. Die beiden Staaten sind auch die jüngsten der USA, sie wurden erst 1959 kurz nacheinander zu Bundesstaaten erklärt. Zusätzlich zu den regulären Bundesstaaten gehören auch die Überseegebiete Puerto Rico, Virgin Islands, Guam und American Samoa zu den USA.

Die USA haben eine Fläche von 9,8 Millionen Quadratkilometern, auf denen mehr als 300 Millionen Menschen leben. Das Land ist als Nation aus Einwanderern aus aller Welt sowohl bei der Herkunft wie auch bei der Religionszugehörigkeit seiner Bewohner äußerst divers. Neben der Mehrheit Amerikaner mit europäischen Wurzeln leben im Land auch 35 Millionen Afroamerikaner, 37 Millionen Menschen mit lateinamerikanischen Wurzeln sowie mehr als 10 Millionen Amerikaner asiatischer Herkunft. Es gibt in den USA keine dominierende Religionsgemeinschaft, über die Hälfte der Menschen gehört einer christlichen Kirche an, die aber wiederum untereinander sehr verschieden sind. Die Bevölkerungsdichte des Landes ist mit 30 Menschen pro Quadratkilometer insgesamt betrachtet sehr gering, in den großen Metropolen sieht es aber natürlich ganz anders aus. So beträgt die Bevölkerungsdichte in New York beinahe 10500 Einwohner pro Quadratkilometer und in Los Angeles 3300 Einwohner pro Quadratkilometer. Demgegenüber steht beispielsweise der Bundesstaat Kansas in der Mitte der USA, wo gerade einmal 13 Einwohner auf einem Quadratkilometer leben.

Die USA haben ein präsidiales Regierungssystem, der amerikanische Präsident wird häufig auch als der mächtigste Mann der Welt bezeichnet. Seit Anfang 2009 hat mit Barack Obama der erste Afroamerikaner dieses Amt für zunächst eine Wahlperiode von vier Jahren inne.

Das Klima in den USA ist trotz der großen Ausdehnung des Landes nicht sehr unterschiedlich. Der Norden ist vorwiegend kühlgemäßigt, der Süden hauptsächlich warmgemäßigt. An der Südspitze Floridas und auf Hawaii herrscht tropisches Klima während in Alaska die arktische Kälte dominiert. Im Südwesten des Landes befinden sich warme und trockene Wüsten, im Norden an der Grenze zu Kanada hingegen die berühmten Großen Seen.

Quellen für die aktuellen Zahlen sind die Webseite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertigesamt.de) und Wikipedia (www.wikipedia.de). Stand: Februar 2010.